Medienlog 10. Juni
Die Woche fängt ruhig an. Wir schauen uns in Deutschland um, blicken in die Türkei und nach Syrien, beschäftigen uns mit Massenmedien und Geburtstagsgeschenken, der Bundesliga und auch der Politik.
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Die Woche fängt ruhig an. Wir schauen uns in Deutschland um, blicken in die Türkei und nach Syrien, beschäftigen uns mit Massenmedien und Geburtstagsgeschenken, der Bundesliga und auch der Politik.
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Die Suche nach Öffentlichkeit, nach Wahrheit statt Fälschung, die Risiken für Medienschaffende in Kriegs- und Krisengebieten, Türkei, Syrien und Afghanistan, Honorare für Blogger und Bezahlmodelle für Online-Medien, Digital-Strategen und die Rückkehr zum bedruckten Papier: In der bunten Themenmischung heute morgen ist hoffentlich genug dabei, was Ihr noch nicht kennt…
Heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.
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Heute gucken wir etwas über journalistischen Tellerrand hinaus. Und begeben uns mit Sascha Lobo und Le Floid in die digitalen Medien. Das Eine schließt das andere ja nicht aus, und viele von uns spielen schon in beiden Ligen. Dass sich die Mediennutzung ändert, wissen auch Media- und Werbeagenturen. Thomas Koch plädiert für mehr Zusammenarbeit. Können Journalist/innen und Leser/innen miteinander? Das ist die Frage, die sich die NZZ mit Blick auf Leserkommentare stellt; der Tagesspiegel ruft seine Leserschaft direkt dazu auf.
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Für AP ist das Recherchieren schiweriger geworden: Seit dem Lauschangriff seien die Informanten deutlich vorsichtiger, klagt die US-Nachrichtenagentur.
Bei dpa beobachtet die Süddeutsche einen neuen boulevardesken Ton. Muss einen Agentur einen Säugling, der durch Alkohol-Exzesse der Mutter vermutlich schwer behindert ist, als “Promille-Baby” bezeichnen?
Und nehmen wir uns eine dritte Nachrichtenagentur vor bzw. das, was nach der endgültigen Insolvenz übrig ist: Ehemalige Korrespondenten von dapd stellen ein eigenes Projekt auf die Beine, den freien medien dienst.
Was es sonst über Pfingsten gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.
Die Nachrichtenagentur AP wurde nach eigenen Angaben vom US-Justizministerium bespitzelt. Darüber sei sie vor einigen Tagen informiert worden. Die Regierung soll sich Daten über die Telefonverbindungen zahlreicher Büros und Journalisten verschafft haben, darunter auch Informationen über die vertrauliche Kommunikation mit Quellen. So habe sie detaillierte Einblicke in die Arbeit der Nachrichtenagentur gewinnen können.
Eine kleine Belebung gibt es im US-Zeitungsmarkt: Nach dem fortwährenden Niedergang bei den Tageszeitungen setzen Verlage jetzt wieder stärker auf Print. So führt der Philadelphia Inquirer die vor einiger Zeit eingestellte Samstagsausgabe wieder ein. Und die Times Picayune aus New Orleans kehrt zum täglichen Erscheinungsrythmus zurück, den sie im vergangenen Jahr eingestellt hatte. Beobachter fragen sich allerdings, wie die Redaktion das schaffen soll. Sie wurde im Zuge der “Digital-statt-Print”-Strategie halbiert.
Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.