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FLAUE WIRTSCHAFT

Gruner + Jahr bestätigt Personaleinsparungen


(08.10.2008) Die schlechte konjunkturelle Lage wirkt sich nach und nach auch auf die Medienunternehmen aus. So wird der Gruner + Jahr-Verlag frei werdende Stellen nach Möglichkeit vorerst nicht nachbesetzen. Auch beim "Handelsblatt" soll künftig gespart werden.

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Die wirtschaftliche Lage hat sich im Laufe des Jahres verschlechtert und nach und nach schlägt das Konsumklima auf die Medienhäuser durch. Nachdem bereits die "FAZ" erste Maßnahmen angekündigt hat, reagiert man auch bei Bertelsmann-Tochter Gruner + Jahr auf das allgemein flaue Wirtschaftsklima.
 
"Da wo möglich, werden frei werdende Stellen nicht nachbesetzt", bestätigte G+J-Sprecher Alexander Adler gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de am Mittwoch-Nachmittag einen Bericht der Fachzeitschrift "Werben und Verkaufen". Die Chefredakteure des Verlags seien am Dienstag über die Entscheidung des Vorstands informiert worden.
 


 
Dabei handele es sich nicht um eine prophylaktische Maßnahme, heißt es. Vielmehr habe man auf der Erlösseite mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass es um jeden Euro gehe, der auf der Kostenseite nicht anfalle. Schlüsselpositionen, wie zum Beispiel die der Chefredakteure, sollen im Falle von Abgängen jedoch selbstverständlich nachbesetzt werden.
 
Laut einem Bericht des "Kontakter" ist sparen auch beim "Handelsblatt" angesagt. In einem Schreiben an die Redaktion soll Chefredakteur Bernd Ziesemer in der vorvergangenen Woche angekündigt haben, "alle Aktivitäten kritisch unter Kostengesichtspunkten zu prüfen", meldet der "Kontakter". Ziesemer prognostiziert demnach, dass "2009 ein sehr schwieriges Jahr für die Wirtschaftspresse werden wird - hauptsächlich im Anzeigenbereich". Als Grund führt Ziesemer laut "Kontakter" die Finanzmarktkrise an.



 
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