Medienlog 21. Mai 2013
Für AP ist das Recherchieren schiweriger geworden: Seit dem Lauschangriff seien die Informanten deutlich vorsichtiger, klagt die US-Nachrichtenagentur.
Bei dpa beobachtet die Süddeutsche einen neuen boulevardesken Ton. Muss einen Agentur einen Säugling, der durch Alkohol-Exzesse der Mutter vermutlich schwer behindert ist, als “Promille-Baby” bezeichnen?
Und nehmen wir uns eine dritte Nachrichtenagentur vor bzw. das, was nach der endgültigen Insolvenz übrig ist: Ehemalige Korrespondenten von dapd stellen ein eigenes Projekt auf die Beine, den freien medien dienst.
Was es sonst über Pfingsten gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

