Monatsarchiv für Juni 2012

 
 

Debattenlog 25.6.2012 – Verlagsdinosaurier?

Veröffentlicht am Montag, 25. Juni 2012 von

Auf den Trampelpfaden des Netzes ist nichts so langlebig wie das Bild der “innovationsunfähigen Dinosaurier”, als die Verlags- und Medienhäuser gerne tituliert werden. Wer sich in die Beteiligungen großer Verlage wie beispielsweise der Hubert Burda Medien Holding GmbH  oder der Axel Springer AG vertieft, stößt auf Interessantes: Die ebenfalls gerne aufgestellte Forderung nach einer “Querfinanzierung” von Journalismus ist längst Realität. Die “lousy pennies on the web” haben einen Gegenpart: “Mehr oder weniger von holidaycheck.de querfinanziert” sei Focus.de, so Dr. Burda in seinem viel zitierten Wutausbruch auf der DLD 2009. Wolfgang Michal zeichnet auf carta.info das Bild einer Branche, die sich zwischen Beteiligungen und Querfinanzierung zunehmend vom liebevoll gepflegten Vorurteil entfernt. Interessante Lektüre mit unangenehmen Hintertüren zum Nachdenken: Unabhängiger Journalismus? “Presse”-Verlage? “Über diesen Umbau und seine Folgen müsste endlich geredet werden anstatt den Umbau zu negieren…” schreibt Wolfgang Michal dazu.
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Debattenlog 21.6.2012 – Urheberdialog Piraten

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. Juni 2012 von

Urheberrecht und kein Ende: Im November 2011 entfesselten die Piraten mit ihren Positionen zum Thema eine überwiegend getösige Debatte. Mittlerweile haben sich zunehmend Künstler und Autoren kritisch zu Wort gemeldet, die meisten politischen Parteien eigene Denkansätze in Sachen Urheberrecht veröffentlicht. Erste Einblicke in den “Urheberdialog”, den die Piraten mittlerweile aus der Taufe gehoben haben, in einer Zusammenstellung:


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Debattenlog 21.6.2012 – Verlage sind tot, es lebe …

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. Juni 2012 von

Landläufiger Meinung in der Urheberrechtsdebatte zufolge sind Verlage vom Aussterben bedrohte, weitgehend überflüssige Fossilien einer prädigitalen Kultur. Zum Schluss seiner Keynote “Zukunft des Buchstabenverkaufs” zur Jahrestagung des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) verkündete Sascha Lobo eher beiläufig, bis Ende 2012 gemeinsam mit Netzdenker Christoph Kappes u.a. einen eigenen Verlag zu gründen – Sobooks.

Er habe sich dazu entschlossen, die Seiten zu wechseln und Verleger zu werden, so Lobo, weil er den Berateransatz “kluge Ratschläge zu erteilen” nicht mehr ertrage. Launiges Bonmot des Herrn mit der eigenwilligen Frisur, zitiert nach Börsenblatt: “Es gebe nun einmal “15–20 Prozent Arschlöcher auf der Welt”, die von Appellen an den Urheberrechtsschutz unbeeindruckt blieben….”
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Debattenlog 17.6.2012 – Rund ums Leistungsschutzrecht

Veröffentlicht am Sonntag, 17. Juni 2012 von

Seit kurzem öffentlich: Der Referentenentwurf zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Überwiegend netzpolitische Aufgeregtheit über einen bloßen Entwurf, der Twitter-Hashtag #LSR liefert einen Überblick auf die hochtourige Debatte. Aus aktuellen Gründen anbei eine unkommentierte Sammlung relevanter Artikel zum Stichwort, die bei Bedarf aktualisiert wird. (Auf unnötig polemische Beiträge habe ich an dieser Stelle verzichtet.)


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Medienlog 7. Juni 2012

Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Juni 2012 von

neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog
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